Nach rund 12 „normalen“ Flügen bei Tageslicht, war heute mal ein Nachtflug angesagt.
Ich muss zugeben, es war mir schon ein wenig mulmig.
Sieht man die Drohne gut in der Nacht? Kann man die Höhen/ Distanzen abschätzen? Erkennt man auf dem Livebild etwas? 

Das waren so die Punkte, welche mir im Kopf herum schwebten. Zum Glück war ich nicht alleine. Stephan (Instagram: @thunderstorm_st) war mit seiner Phantom 3 Advanced auch vor Ort. So konnten wir gemeinsam unser „Erstes Mal“ in Angriff nehmen.

Eines vorweg: Filmen ist – sagen wir es mal so – eher bescheiden. Aber die Bilder wurden eigentlich ganz ok. Aber auch hier: Übung macht den Meister.

Zuerst, als ich noch die Positionslichter an hatte, wurden die Bilder nichts. Um einigermassen gute „Lichtverhältnisse“ zu erhalten, muss die Verschlusszeit zwischen 2-5s sein. Die roten LED’s verbessern das Bild daher nicht wirklich.

Lichter aus, ISO Wert auf 1600 setzen und dann nochmals fotografieren. Natürlich sollte es möglichst windstill sein, sodass die Phantom die Position einigermassen halten kann und dann heisst es den Ablöser auszulösen. Aber eines vorweg, es ist ein komisches Gefühl in der Dunkelheit auf einen grossteil der LED’s zu verzichten. Selbstverständlich waren nicht alle aus. Die hinteren LED’s bleiben an.
Die De-, respektive Aktivierung der Positionslichter lassen sich übrigens ganz bequem in der DJI Go App (Quadcopter) ein- und ausschalten. 

Eben, so zwischen 2-5 Sekunden waren meine Belichtungszeiten. Dies ist etwas, was ich bei weiteren Flügen noch weiter austesten will. Es kommt natürlich auch immer auf die Umgebung drauf an. Ist es heller, ist die Zeit kürzer, ist es stockdunkel, muss die Zeit länger sein. Lange Zeit = eher Verwackelungen. Es ist nicht einfach hier ein Mittelwert zu finden. Aber irgendeinen Grund müssen wir ja haben um auch mal nachts ein wenig fliegen zu können….

In diesem Sinne „happy night-flying“